Es gibt solche und solche...

Das Thema Fotografieren in Kirchen geht uns alle an - alle, die regelmäßig oder auch nur ab und zu Hochzeiten in Kirchen begleiten. Manche von uns sind sehr erfahren, haben bereits Hunderte von Hochzeiten fotografiert und wissen genau, wie man sich wann bewegen sollte. Nach vielen Traugottesdiensten kennt man den Ablauf der meisten Zeremonien und ist „pünktlich“ am Platz. Andere unter uns sind noch sehr frisch als Hochzeitsfotografen unterwegs, haben noch ein weniger trainiertes Zeitgefühl und müssen öfters mal einen schnelleren Gang einlegen, um nicht einen wichtigen Teil der Trauung zu verpassen. Dann gibt es noch die Fotografen, die durch besonders ausgefallene Perspektiven ihrer Fotografie den „ultimativen Kick“ verleihen wollen.... Liegen im Mittelgang, unter dem Altar, stehen auf der Kirchenbank, Fotografieren direkt am Ohr des Pfarrers, beim Ringtausch mit dem Makro ganz nah an die Ringe gehen usw. Die Liste der „Kuriositäten“ ist lang, die künstlerische Ausbeute aus diesen fraglich!


Dass die meisten PfarrerInnen der Fotografie während ihres Gottesdienstes skeptisch gegenüber stehen, ist aufgrund der vorangegangenen Beispiele „perspektivischen Wahnsinns“ nicht besonders verwunderlich.

Bei PfarrerInnen, denen wir bei Hochzeiten begegnen, gibt es ebenfalls „solche und solche“. Manche sagen „bitte diskret“, geben aber keine großen Vorgaben bzw. Verbote, andere weisen uns einen festen Platz zu, den wir nicht verlassen sollen. Andere wiederum sagen, nur den Ein- und Auszug usw. Grundsätzlich haben wir uns an diese Vorgaben zu halten. Wir können aber manchmal durch geschicktes „Verhandeln“ ein bisschen mehr bekommen... Wie? Darüber reden wir ausführlich im Trauzonen-Training!

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