Erfahrungsbericht!

Ich habe vergangenen Samstag eine Hochzeit in einer evangelischen Kirche begleitet. Als ich mich dem Pfarrer vorstellte und fragte, wie ich mich denn während seines Gottesdienstes bewegen könne, antwortete er: "Eigentlich wollte ich gar keine Fotografie zulassen" - das "eigentlich" gab mir dann den Impuls kurz nachzuhaken!
Ich gab ihm eine VK von Trauzone und erklärte in 2 kurzen Sätzen, dass wir uns für ein besseres Miteinander zwischen Pfarrern und Fotografen bemühen und dass sich auch Pfarrer aktiv an dieser Initiative beteiligen - er stutzte kurz: "Aha..."
Ich erklärte ihm genau wie ich fotografiere: "Nicht bei Gebeten, bei der Ansprache, dem Trausegen - ich würde gerne während eines Liedes nach vorne kommen und einige wenige Aufnahmen vom Brautpaar machen - und während des Liedes auch wieder zurückgehen, nach ganz hinten." (Die Kirche hat nur einen Mittelgang, keine Seitengänge, und somit steht/läuft man immer im Blickfeld des Pfarrers). Mit dem Paar habe ich schnell verabredet, dass sie sich beim Ringtausch zur Gesellschaft aufdrehen, so musste ich nicht in den Altarraum!
Hat gut geklappt, ich habe die wichtigen Momente ausreichend dokumentiert - sind auf den ersten Blick sogar richtig schöne Bilder dabei.

Und auf meine Frage an den Pfarrer nach dem Gottesdienst (er war zum Kaffee/Kuchen eingeladen), ob meine Fotografie gestört hätte, sagte er lächelnd: "Alles bestens"!

Ihr seht also, es kann von Vorteil sein, dem Pfarrer unsere Arbeitsweise kurz zu erklären und ihm somit die Bedenken eines überraschend auftauchenden Fotografen zu nehmen!

Das läuft natürlich nicht immer so ab - aber vielleicht immer öfter!
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