Initiative

Für einen besseren Dialog zwischen Kirche und Hochzeitsfotografen

Der Klick mehr Respekt!

Die Trauzone ist eine Gemeinschaft von Fotografen, die sich für den Dialog zwischen Pfarrerinnen und Pfarrern und den Hochzeitsfotografen einsetzt. Durch die ständig wachsende Anzahl der Fotografen fühlen sich immer mehr Geistliche während des Traugottesdienstes bedrängt. Aus diesem Grund - und weil das Fotografieren in der Kirche nach dem Verständnis vieler Pfarrerinnen und Pfarrer vom „Wesentlichen“ einer Trauung ablenkt - wird die Fotografie während eines Traugottesdienstes immer häufiger untersagt bzw. stark eingeschränkt.

Unter dem Motto „Der Klick mehr Respekt“, hat sich die Trauzone zur Aufgabe gemacht, das angeschlagene Verhältnis zwischen Pfarrern und Hochzeitsfotografen zu verbessern. Mit einem Trainingsprogramm, das zusammen mit Pfarrern ausgearbeitet wurde und das jedes Mitglied absolviert hat, bietet die Trauzone einen weltweit ersten „Prüfstand“ für ein angemessenes Verhalten von Fotografen in Kirchen.

Ein verständnisvoller und störungsfreier Umgang zwischen Pfarrern und Hochzeitsfotografen im Traugottesdienst kommt nicht zuletzt den Hochzeitspaaren zugute, die sich auch später gerne an den „schönsten Tag ihres Lebens“ erinnern möchten.


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1. Training der Trauzone

Am 16. Februar 2016 war es endlich soweit. Fotografen aus Hessen, Rheinland-Pfalz, Bayern und Nordrhein-Westfalen hatten sich nach Wiesbaden aufgemacht, am ersten Training der Trauzone teilzunehmen. Wir trafen uns am frühen Morgen in der Location "Heimathafen Wiesbaden" und eröffneten symbolisch den Dialog. Nach einigen Stunden Theorie und einem leckeren Mango-Curry-Hühnchen fuhren wir zur Schiersteiner Christophoruskirche, um dort zusammen mit Pfarrer i.R. Frisch unser praktisches Training zu starten. Dieser zeigte uns in einem sehr anschaulichen Rollenspiel, wie störend übermäßige oder hektische Bewegungen für den Geistlichen, und somit auch für den gesamten Traugottesdienst sein können. Und auch ein Fragespiel mit überraschendem Ausgang und die Schilderung aus der Sicht eines Pfarrers, haben uns beeindruckt und etwas mehr für die Sichtweise des Geistlichen sensibilisiert! (Bild: Katrin Schander) Mehr Bilder zum Training hier bei facebook.

Gäste, die durch die Kirche stolpern...
Wie wir schon im Artikel "Große und kleine Störenfriede" geschrieben hatten, wird die Zahl der mitfotografierenden Gäste immer größer. Besonders in Kirchen werden schon beim Einzug alle Smartphones ausgepackt und wild drauflos gefilmt und geblitzt. Da wird durch den Altarraum gelaufen, sich hinter den Altar gekniet und durch diesen hindurch fotografiert, mit Tablets kopfüber durch die Kirche getrampelt, wie die Nummerngirls beim Boxkampf. Da gerät ein Gottesdienst schnell mal zur vermeintlichen Castingshow! Das ist auch einer der störenden Gründe, warum Pfarrer immer öfter das Fotografieren während des Traugottesdienstes verbieten.

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